Orgel

Bau der Orgel

In großen Schritten schreitet der Bau der neuen Orgel für die Martin-Luther-Kirche voran. Dies ist freilich auch erforderlich, da die Kirche für Gottesdienste usw. gebraucht wird. Am 16. Oktober glich sie eher einer Baustelle (Bild unten)...

Fotos: privat

Vortrag

"German Doctors" helfen den Ärmsten

 Im letzten Jahr hatte Dr. Peter Schleicher (Bild) als „German Doctor" sechs Wochen ehrenamtliche ärztliche Hilfe in Mindanao (Philippinen) geleistet. Jüngst berichtete er von einem „Meer aus Blechhütten", genauer dem „Mathare Valley Slum" bei Nairobi in Kenia.

 

Foto: privat

430.000 Einwohner leben dort in katastrophalen Verhältnissen, unter denen die „German Doctors" meist abwechselnd seit fast 20 Jahren Dienst tun: „Basismedizinische Hilfe" heißt Schleichers Stichwort, genauer gesagt Behandlung von Tuberkulose, Malaria, Aids, Knochenbrüchen. Die Lichtbilder, die der Arzt zeigt, sind erschütternd - und doch immer wieder auch lachende Kinder, die in Uniformen zur Schule gehen und rufen „How are you?" Der medizinische Alltag beginnt früh am Morgen, wenn bereits 300-350 Patienten oft 8-9 Stunden auf die medizinische Behandlung warten werden. Bis 17 Uhr, wenn die Verhältnisse in den Slums wegen Kriminalität und Gewalt zu gefährlich werden, behandelt der Arzt mit drei Helfern auf engstem Raum mit einfachsten Mitteln die in Sonntagstracht massenhaft erschienenen Kranken. Sie leben in dunklen Hütten ohne Wasser, das sie sich besorgen müssen, und Strom, sind oft noch sogenannten „warlords" Geld für diese Behausungen schuldig. „Baraka" („Segen") heißt die Hilfstation, in der man aber auch inzwischen manches erreicht hat: Ein Ernährungsprogramm für Kinder, Helfer, die kontrollieren, dass die Kranken ihre Medikamente regelmäßig nehmen - bei allem Leid und für Europäer unvorstellbaren Verhältnissen machen kleine Erfolge den Ärzten Mut. Die „German Doctors" leben nur von Spenden - man sollte ihnen helfen. (www.german-doctors.de) NP

Erntedank

Geduld haben - und Vertrauen auf Gott

Foto: Privat

In dem Familiengottesdienst, den auch in diesem Jahr wieder Pfarrerin Susanne Munzert mit der Leiterin der Kindertagesstätte, Ute Miederer und ihrem Team, vorbereitet hatte, spendeten zu Beginn viele der Kinder kleine Täschchen (Bild oben), gefüllt mit Lebensmitteln und nach dem Fest vorgesehen für das Seniorenheim "Faberschloß". Viel Musik, gespielt auch in diesem Jahr von der Band, verbunden mit Gesang bis hin zum Kanon, erinnerte die Pfarrerin daran, dass wir oft genug keine Geduld haben. Ein Schattenspiel zeigte die Kosequenzen auf: Eine Bäuerin sät Getreide, gießt es, kann aber nicht abwarten, bis es wächst. Deswegen zieht sie an den Halmen, die Wurzeln verdorren, die Bäuerin bleibt ohne Ernte. "Wir müssen mehr auf Gott vertrauen. Er wird das Getreide wachsen lassen," so die Pfarrerin. Schließlich gäbe es das Bibelwort: "Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?" Abschließend wünschte sie sich und allen Gläubigen mehr Vertrauen  - und mehr Zeit zur Ruhe. (s. auch "Kindergarten").

Geburtstag

"Es ist so schön, 50 zu werden..."

Fotos: NP

In einem sehr musikalischen, vom Ablauf etwas veränderten Gottesdienst, zog  Pfarrerin Susanne Munzert anlässlich ihres 50. Geburtstages eine "Zwischenbilanz". Im Hinblick auf ihre eigene, aber auch die Zukunft der anwesenden Gläubigen zitierte sie aus dem Matthäus-Evangelium: "Sorgt euch nicht um euer Leben und darum, dass ihr etwas zu essen habt, noch um euren Leib und darum, dass ihr etwas anzuziehen habt. Ist nicht das Leben wichtiger als die Nahrung und der Leib wichtiger als die Kleidung?" Dann spannte sie ein Seil (Bild), wie es oft Bergsteiger benutzen, zwischen Altar und Gang und betonte: Im Laufe eines Lebens verändere sich zwar die Beziehung zu Gott, aber - immer wieder musikalisch untermalt durch die einzelnen Strophen des Liedes "Ich werfe meine Fragen hinüber" - stellte sie fest, dass wir, trotz allem Ungemach in der Welt, bei Gott sicher und geborgen seien: "Wie Gott das Seil hält, fängt er auch unsere Bitten auf. Wer bittet, dem wird gegeben..." Woran es uns zuweilen mangele, so die Pfarrerin, sei das Vertrauen zu Gott - und erinnerte an Petrus der über das Wasser ging...Es gehe weniger darum, sich Sorgen zu machen, sondern an dem Seil festzuhalten, an dessen Ende Gott der Anker sei. So wünsche sie sich und allen Anwesenden zu ihrem Geburtstag die Erfahrung, dass der Glaube fest in Gott verankert sei.

Einführungs- und Segnungsgottesdienst


Geistliche Wurzeln sollen wachsen

Der Altarrraum der Martin-Luther-Kirche war restlos gefüllt, als alle Konfirmanden des Jahrganges 2018 sich mit ihren Tutoren der Kirchengemeinde vorstellten. Begrüßt wurden sie zu Anfang von Susanne Winter, Mitglied des Kirchenvorstandes, die an die Bettelanhänger eines Lebens erinnerte: Taufe, 1. Geburtstag, Einschulung usw. "Wir freuen uns, wenn wir als Kirchengemeinde für Eure Konfirmandenzeit Erfahrungen hinzufügen können, die ihr später zu Euren Lebensarmbändern hinzufügen könnt." Für jugendlich-schwungvolle Musik sorgten die GospelVoices aus Neumarkt unter der Leitung von Thomas Wegener und mit Christa Klughardt am Keyboard. Prädikantin Ursula Gräfin Praschma, Vikarin Elke Dollinger und Pfarrerin Susanne Munzert gestalteten den Gottesdienst. Pfarrerin Susanne Munzert stellte in ihrer Predigt das Bild vom glücklichen Menschen in den Mittelpunkt, "der einem Baum gleicht, der am Wasser steht" (Ps1,3). Für ihre Konfirmandenzeit wünschte die Pfarrerin den Jugendlichen, dass es auch eine Zeit werde, wo ihre geistlichen Wurzeln wachsen können und sie tief in den Glauben einwurzeln. Dabei gehe es Gott nicht um Leistung, sondern um die "Früchte" eines jeden einzelnen Menschen, die Zeit haben zum Reifen und die ganz unterschiedlich sein können und dürfen.

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