Musik

Bunter Melodienstrauß zum Muttertag

Foto: privat

Christa Klughardt, Organistin der Martin-Luther-Kirchengemeinde, war ein Benefizkonzert zu verdanken, das in Erinnerung bleiben wird, weil es den Zuhörer mitnahm auf eine Reise durch verschiedene Musikepochen.

Die Organistin, deren Hobby schon bald zu ihrem Beruf wurde, die in vielen Kirchen des Dekanates Orgel spielt und darüber hinaus in verschiedenen anderen Gruppen ganz andere Musik macht  - und auch singt, begleitete ihre mitwirkenden Musikerinnen auf der Orgel ebenso dezent  wie vernehmlich erklingend. Denkbar schwierig bei einem Musikinstrument, dass schnell jedes andere übertönt. Maresie Schmid, Violinistin und mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, ist seit 1991 Konzertmeisterin im „Collegium Noricum Nürnberg“. Warum sie so erfolgreich in verschiedenen Streichquartetten auftritt, bewies sie insbesondere bei den volkstümlichen Liedern, angefangen bei dem ganz stimmungsvollen „Amazing Grace“ bis hin zu den virtuosen russisch-ungarischen Tänzen. Eine von mehreren Besonderheiten: Die kurze, aber sehr eingängliche “Sicilienne“ von Maria Theresia von Paradis (1759-1824). Evelyn Ebert, die dritte der drei Musikerinnen, unterrichtet in Neumarkt Querflöte und Fagott und leitet das Orchester „Kunterbunt“, in dem Menschen mit und ohne Behinderung musizieren. Allein das Fagott vom Aufbau und von der Funktion zu beschreiben ist besonders schwierig. Geschweige denn, das Instrument zu spielen. Wie viele unterschiedliche Klangfarben Frau Ebert dem Instrument entlockte, ist für einen Laien, der das Fagott für eher „grob“ hält, beeindruckend. So zum Beispiel bei dem auch so genannten „Kleinen Stück“ von Joseph Bodin de Boismortier (1689-1755). Bleibt abschließend zu diesem Konzert nur die Feststellung, dass es dem Publikum, aber auch den Musikerinnen, viel Spaß gemacht hat. NP