Ökumene

Der Geist der Kraft, der Besonnenheit, der Liebe

Foto: privat

Am 21. Mai haben Gläubige der evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde und der katholischen St.-Josef-Pfarrgemeinde 20 Jahre Ökumene gefeiert. Seit damals wird der Pfingstmontag für einen gemeinsamen abendlichen Gottesdienst in der wunderbar geschmückten katholischen Kirche genutzt. Zentraler Bestandteil neben Liedern und dem gemeinsamen Glaubensbekenntnis war in diesem Jahr ein Anspiel mit einem Gespräch zwischen einer notorischen Pessimistin und einer Optimistin. Letztere erzählt die Geschichte von den zwei Wölfen in der Seele eines jeden Menschen. Der eine Wolf ist immer missmutig, sieht nur das Schlechte und macht alles schlecht. Der andere Wolf dagegen ist voller Hoffnung und Lebensfreude und sieht immer das Gute in allem. Das Anspiel endete mit der Frage: Wer von den beiden Wölfen wird gewinnen? Damit setzten sich Pfarrerin Munzert und Pfarrer Günthner in ihrer Dialogpredigt auseinander. Die Antwort der Beiden lautete: „Der Wolf, den du fütterst, gewinnt.“ Es gehe deshalb darum, den hoffnungsvollen Wolf in uns zu stärken und zu unterstützen. Denn mit seinen Augen  können wir sehen und dankbar annehmen, welche Fülle Gott uns mit unserem Leben schenkt. Das heiße nicht, alles schönzureden. Aber sich immer wieder klarzumachen: „Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (1 Tim 1,7).

Nach dem Gottesdienst wurden bei einem Glas Sekt und Häppchen noch einen Bilder aus den letzten 20 Jahren lebendiger Ökumene in Schwarzenbruck gezeigt.