Ökumene

Kärwa-Gottesdienst behandelt Kana-Wunder

Foto: Privat

Was passt – biblisch betrachtet – zur Schwarzenbrucker Kärwa besser als das erste Wunder Jesu Christi auf der Hochzeit zu Kana, bei der er Wasser in Wein verwandelt? Dank der Einladung des Kärwavereins und mit musikalischer Begleitung des Posaunenchores feierten Pfarrerin Susanne Munzert und Pfarrer Harald Günthner gemeinsam mit einer recht großen Anzahl von Besuchern auch in diesem Jahr im Festzelt einen ökumenischen Gottesdienst. In einer der inzwischen beliebten Dialogpredigten antwortet die Pfarrerin auf Günthners Frage, wofür denn das Wasser, oder der Wein, in dem Wunder stünden, es handele sich um ein Zeichen Jesu, einen Wegweiser. Diese Zeichen nützten freilich nur, wenn man sie sähe, die Jünger jedenfalls hätten sie wahrgenommen. Dazu der Pfarrer: „Jesus hat in jedem Wunder „veredelt“, Leben geschenkt, erlöst.“ „In diesem Fall rettet er das Fest“, ergänzt die Pfarrerin. „Bei dieser Hochzeit wird die Liebe, das Leben gefeiert.“ So sei das Reich Gottes auch wie ein Festmahl. Das Wasser, sagte der Pfarrer, stehe im Wunder symbolisch für das vergängliche, irdische Leben, der Wein für das ewige Leben. „Gott verwandelt Zeit in Ewigkeit“. Unvollkommenes werde in Vollkommenes verwandelt. Dazu die Pfarrerin: „Im Leben gibt uns Gott Wegweiser, die uns auf das Ende, die Fülle und Vollkommenheit, hinweisen.“ Mit viel Musik – zum Schluss traditionell mit dem Frankenlied – endete ein Kärwa-Gottesdienst, in dem die Gläubigen auch lernten, wie wichtig es sei, richtig miteinander umzugehen.  NP