Ökumenischer Arbeitskreis

Individuelle Königinnen

Beatrix Weigl, Organistin von St. Joseph

Fotos: privat

Jüngst organisierte der Ökumenische Arbeitskreis eine Gegenüberstellung der ganz jungen evangelischen mit der knapp 40 Jahre alten Orgel der katholischen Kirche St. Josef. Die beiden Organistinnen, Beatrix Weigl und Christa Klughardt, erklärten und demonstrierten anhand einiger Musikstücke die unterschiedlichen Möglichkeiten der beiden Instrumente: Flöten, Trompeten, Viola, Prinzipal – acht-, vier- oder zweifüßig – je nach Kombination der Register erklangen die Töne in den vielfältigsten Formen, ließen sich Musikstücke und Lieder passend zum Anlass gestalten. „In einem Orchester braucht man viele Musiker, an der Orgel nur einen“, brachte es Christa Klughardt auf den Punkt. Ergänzend dazu Beatrix Weigl: „Orgeln gab es schon im alten Ägypten – und sie standen nicht immer nur in Kirchen“. Später seien insbesondere während der Stummfilmzeit viele Kinos damit ausgerüstet gewesen. Ob Schweller oder nicht, ob viele oder weniger Pfeifen – jede „Königin der Instrumente“ hat ihre Vorzüge und Nachteile – ganz individuell…Königinnen eben. KW

 

 

Christa Klughardt, Organistin in der Martin-Luther-Kirche