Gemeindeausflug

Vom herzlichen Wiedersehen bis in den Blumenpark

 

Fotos: privat

Bei einer Andacht in der – fast auf den Tag genau – 155 Jahre alten Christuskirche in Donauwörth erzählte Pfarrerin Elke Dollinger (Bild), die dieSchwarzenbrucker Besucher an ihrer neun Wirkungsstätte herzlich willkommen hieß, viel Interessantes über die Geschichte der Kirche und die Strukturen der Kirchengemeinde: Auf einem Eisenbahntunnel errichtet, beherbergte sie das geistliche Leben der überwiegend protestantischen Bahn- und Postbediensteten, die sich im 19. Jahrhundert in diesem bedeutenden Bahnzentrum ansiedelten. Bemerkenswert: Die heutige Zahl der Gemeindemitglieder von etwa 4500 ist – trotz Kirchenaustritten – über die letzten sieben Jahrzehnte relativ konstant geblieben. Der Grund dafür dürfte die prosperierende Region sein: große und namhafte Firmen, wie Airbus, Fendt oder Zott sind hier ansässig.Im Zuge der anschließenden Führung durch die im Zweiten Weltkrieg nach Würzburg am meisten zerstörte Stadt Bayerns, besichtigte die Gruppe neben den wieder schön aufgebauten Häusern  das Liebfrauenmünster mit seinem vom Portal zum Altar um 1,20 m abfallendem Bodenniveau und zwei besonderen Glocken: der „Pummerin“, die mit ihren 131 Zentnern die größte Turmglocke Schwabens ist, sowie die älteste Glocke im süddeutschen Raum, die noch aus der Vorgängerkirche aus dem 11. Jahrhundert stammt.

 

Nach der Mittagspause und dem Abschied von der Pfarrerin wurden die Ausflügler durch den bis heute im Familienbesitz befindlichen „Dehner“-Blumenpark mit seinen weitläufigen, entsprechend den Jahreszeiten bepflanzten herrlichen Schauanlagen führen. Günter Reinke als Ausflugsleiter hatte einmal mehr einen abwechslungsreichen, vielseitig informativen Tag gestaltet, der nicht zuletzt durch das Wiedersehen mit unserer ehemaligen Vikarin in verschiedenen Donauwörther Stadtteilen viel Spaß gemacht hat.  KW