Kindergarten

Keinem anderen etwas Böses tun

Foto: privat

Im Zentrum des diesjährigen Erntedank-Festgottesdienstes stand die Geschichte vom Apfelbaum, vorgetragen von den Kindern des Kindergartens: Neben den kleinen Gaben zum Erntedank erzählten sie mit Hilfe einer großen Leinwand, wie die Tiere, gebastelt aus Pappe,  entgegen dem garstigen Birnbaum beim liebenswürdigen Apfelbaum wohnen dürfen (Bild).

Jeder, ob Meise, Igel oder Maulwurf, durfte sein, wie er wollte, eine Grundregel freilich galt, die Pfarrerin Susanne Munzert auch zum zentralen Punkt ihrer kurzen Ansprache machte: Keiner darf dem anderen etwas Böses tun. Im Gegenteil sei ein freundliches Zusammenleben Grundvoraussetzung menschlichen Lebens. Als es dann in dem Spiel der Kinder Winter wurde, hatte der Apfelbaum viele schöne Erinnerungen an die Tiere, während der Birnbaum furchtbar fror. Mit schwungvollen Liedern, gespielt von einer kleinen Zwei-Mann-Band und dem bekannten Friedenslied „ Hevenu Schalom“, im Chor gesungen von den Kindern, hatten die Pfarrerin und Ute Miederer, Leiterin des Kindergartens, mit ihren Kolleginnen in der vollbesetzten Martin-Luther-Kirche für einen fröhlichen, aber auch inhaltsreichen Gottesdienst gesorgt.  EV