Konzert und Gemeindefest

Unter dem Regenbogen

Der Hort des evangelischen Kindergartens "Ein Haus für Kinder" hatte sich mit Pfarrerin Susanne Munzert auch in diesem Jahr wieder ein wirklich buntes, von der Band musikalisch schwungvoll begleitetes, theologisch lehrreiches Konzept des Familiengottesdienstes einfallen lassen: Viele Farben (Bild) streiten um ihre Wertigkeit, bis feststeht: Der Regenbogen, ja auch in der Martin-Luther-Kirche im Chorraum zu sehen, symbolisiert den Bund Gottes mit den Menschen. Dieser Bund, so erklärte die Pfarrerin insbesondere den Kleinen, gelte bis heute. Unter dem Regenbogen sei Friede, Shalom, wie die Israelis sagen. Und so seien im Regenbogen alle Farben die schönsten, weil er eine Brücke zwischen Himmel und Erde sei.

Eine Premiere hatte die "Schwarzenbrucker Reformationsbibel" (Bild), in die von den Kindern bis zu den älteren Menschen jeder ein Bild oder einen Lieblingsspruch hineinschreiben konnte. Diese Bibel ist ab jetzt für jeden, der interessiert ist, einzusehen oder gar zu erweitern.

Nach dem Gottesdienst war wieder die beliebte "Fressmeile" geöffnet - Pizza, Würschtl, Schaschlik - und Pommes Frittes vom evangelischen Verein, der neben einer "Schweinerei" (Mehr dazu auf der Vereinsseite) ein Autorennen mit einem kleinen fernlenkbaren Auto über Hindernisse für Groß und Klein veranstaltete. Die Erzieherinnen des Kindergarten schminkten die Kleinen, hatten Spaß beim Seifenblasen und beim Schlittern über die Rollrutsche.

Die Kirchengemeinde selbst stellte per Namensschilder und per Stand mit Bildern ihren aktuellen Kirchenvorstand vor, aber auch die Kandidaten und Kandidatinnen für die KV-Wahl am 21. Oktober.

Traditionell spielte auch der Posaunenchor auf, das Wetter spielte auch mit - kurz: ein gelungenes, schönes Fest, erst recht, als zum Schluss wieder dutzende Luftballons in den Himmel stiegen. NP

 

 

Einfach ein musikalischer Genuß

Fotos: privat

Ein "Sommerabend", wie angekündigt war es nicht. Dafür war es zu kühl. Aber es war ein außerordentliches Konzert, bestehend aus einer sehr unterhaltsamen Mischung aus Blasmusik und Klassik. Susanne Winters wundervoller Sopran, den jeder schon gehört hat, der sie als Solosängerin der Kantorei erlebte, in Kombination mit dem Cello-Spiel ihres Vaters Franz Winter, der inzwischen auch in Schwarzenbruck bekannten Querflötistin Claudia Bittner und schließlich dem Spiel unserer Organistin Christa Klughardt auf der Orgel...die verschiedenen gesungenen und musikalisch dargebotenen Klassiker - eine Arie von Haydn, zwei Arien von Händel und nicht zuletzt das "Laudate Dominum" von Wolfgang Amadeus Mozart...diese Muisik allein wäre es wert gewesen, das Konzert zu besuchen.

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Dann waren da aber noch sieben junge Bläserinnen und Bläser, die sich noch gar nicht lange kennen, Mucke&Spucke nennen und im Choraum musikalische Vielseitigkeit, Schwung und Spaß zum Ausdruck brachten: Von Rossini bis Arthur Sullivan, von Telemann bis zu einer Pop-Serenade von Michael Schütz, einem Pop-Klavierbuch-Komponisten - Begeistering und viel Applaus machten sich bei den Konzertbesuchern breit, weil diese Kombination von klassischer Musik in Kombination mit teils ganz moderner Blasmusik sehr schnell den schlechten Kick zwischen Deutschland und Schweden vergessen ließen... Die Martin-Luther-Kirche hatte einmal mehr ein Konzert erlebt, wie es viele nicht gibt. Einfach ein Genuss. Und wer rechtzeitig zu Hause war, konnte auch noch die einzig wichtige Minute des Fußballspiels erleben...NP