Konzert

Sommerkonzert der Kantorei begeistert Zuhörer

Anlässlich ihres Sommerkonzertes 2018 hat die Kantorei Schwarzenbruck einige Werke des großen Romantikers Antonín Dvorák in der Katholischen Kirche Sankt Josef in Schwarzenbruck aufgeführt.

Die Kantorei unter der Leitung von Manfred Meier-Appel begeisterte die Zuhörer insbesondere durch ihre Aufführung der Dvorák-Messe.                       Foto: privat

Dvorák (1814-1894), der als Komponist Friedrich Smetanas Musik zu einem Höhepunkt führte, war extrem vielseitig, Er liebte Wagner und Brahms, bewunderte Beethoven und Mozart, an denen er sich auch orientierte, bis er seinen eigenen Stil fand: Ganz neue Elemente der Klassik/Romantik mit der Volksmusik. Zu seinen Hauptwerken gehören sicher die Sinfonie Nr. 9 („Aus der neuen Welt“) sowie die „Slawischen Tanze“ und die Oper „Rusalka“. Der tschechisch (böhmische) Dvorák war seiner Heimat, aber auch der Natur verbunden. Seine tiefe Religiösität brachte die Kantorei eingangs ihres Konzertes mit drei „Biblischen Liedern“ (op.99) zum Ausdruck: Dorothea Koch und ihre volle Sopranstimme, die jedoch den religiös-sensiblen Bereich sehr wohl berücksichtigte, und Manfred Meier-Appel, dem Chorleiter, an der Orgel, vermittelten mit großer Sensibilität, warum in der Literatur diese „Biblischen Lieder“ für den Höhepunkt des vielfältigen Komponisten gehalten werden. "Die Beschreibung seiner tschechischen Wurzeln, verbunden mit den tiefsten Gefühlen seines Herzens," schrieb seinerzeit ein Kritiker.

Ökumene

Kärwa-Gottesdienst behandelt Kana-Wunder

Foto: Privat

Was passt – biblisch betrachtet – zur Schwarzenbrucker Kärwa besser als das erste Wunder Jesu Christi auf der Hochzeit zu Kana, bei der er Wasser in Wein verwandelt? Dank der Einladung des Kärwavereins und mit musikalischer Begleitung des Posaunenchores feierten Pfarrerin Susanne Munzert und Pfarrer Harald Günthner gemeinsam mit einer recht großen Anzahl von Besuchern auch in diesem Jahr im Festzelt einen ökumenischen Gottesdienst. In einer der inzwischen beliebten Dialogpredigten antwortet die Pfarrerin auf Günthners Frage, wofür denn das Wasser, oder der Wein, in dem Wunder stünden, es handele sich um ein Zeichen Jesu, einen Wegweiser. Diese Zeichen nützten freilich nur, wenn man sie sähe, die Jünger jedenfalls hätten sie wahrgenommen. Dazu der Pfarrer: „Jesus hat in jedem Wunder „veredelt“, Leben geschenkt, erlöst.“ „In diesem Fall rettet er das Fest“, ergänzt die Pfarrerin. „Bei dieser Hochzeit wird die Liebe, das Leben gefeiert.“ So sei das Reich Gottes auch wie ein Festmahl. Das Wasser, sagte der Pfarrer, stehe im Wunder symbolisch für das vergängliche, irdische Leben, der Wein für das ewige Leben. „Gott verwandelt Zeit in Ewigkeit“. Unvollkommenes werde in Vollkommenes verwandelt. Dazu die Pfarrerin: „Im Leben gibt uns Gott Wegweiser, die uns auf das Ende, die Fülle und Vollkommenheit, hinweisen.“ Mit viel Musik – zum Schluss traditionell mit dem Frankenlied – endete ein Kärwa-Gottesdienst, in dem die Gläubigen auch lernten, wie wichtig es sei, richtig miteinander umzugehen.  NP                                                             

Premiere

Traujubiläum in Schwarzenbruck

Foto: Susann Weickert

Erstmals feierten in Schwarzenbruck zwölf Ehepaare in einem besonderen Gottesdienst ihre runden oder halbrunden Traujubiläen: 5, 10, 15, 20, 25, 30, 50 und sogar 60 Jahre ist es her, dass die „Beziehungsuhren dieser Paare zu ticken begannen“, wie Pfarrerin Susanne Munzert in ihrer Predigt formulierte, während sie eine Uhr an der Kanzel befestigte.

„Beziehungsuhren“, „Lebensuhren“, die aufeinander abgestimmt werden müssten, „Wecker“, die mit ihrem „Klingeln“ unsere Lebensplanungen durchkreuzten, zeigten uns, „alles hat seine Zeit“, alles einen Anfang und ein Ende. Darum könnten wir auch gelassen einen Streit hinnehmen, denn auch er „hat seine Zeit“. Im Anschluss folgten die Erneuerung des Eheversprechens sowie die paarweise Segnung.

Genauso wie dieses Traujubiläum feierte auch das Bläserensemble „Mucke&Spucke“ Premiere, allesamt junge fränkische Blechbläser, die diesen Gottesdienst musikalisch bravourös gestalteten.  KW

Konzert und Gemeindefest

Unter dem Regenbogen

Der Hort des evangelischen Kindergartens "Ein Haus für Kinder" hatte sich mit Pfarrerin Susanne Munzert auch in diesem Jahr wieder ein wirklich buntes, von der Band musikalisch schwungvoll begleitetes, theologisch lehrreiches Konzept des Familiengottesdienstes einfallen lassen: Viele Farben (Bild) streiten um ihre Wertigkeit, bis feststeht: Der Regenbogen, ja auch in der Martin-Luther-Kirche im Chorraum zu sehen, symbolisiert den Bund Gottes mit den Menschen. Dieser Bund, so erklärte die Pfarrerin insbesondere den Kleinen, gelte bis heute. Unter dem Regenbogen sei Friede, Shalom, wie die Israelis sagen. Und so seien im Regenbogen alle Farben die schönsten, weil er eine Brücke zwischen Himmel und Erde sei.

Eine Premiere hatte die "Schwarzenbrucker Reformationsbibel" (Bild), in die von den Kindern bis zu den älteren Menschen jeder ein Bild oder einen Lieblingsspruch hineinschreiben konnte. Diese Bibel ist ab jetzt für jeden, der interessiert ist, einzusehen oder gar zu erweitern.

Nach dem Gottesdienst war wieder die beliebte "Fressmeile" geöffnet - Pizza, Würschtl, Schaschlik - und Pommes Frittes vom evangelischen Verein, der neben einer "Schweinerei" (Mehr dazu auf der Vereinsseite) ein Autorennen mit einem kleinen fernlenkbaren Auto über Hindernisse für Groß und Klein veranstaltete. Die Erzieherinnen des Kindergarten schminkten die Kleinen, hatten Spaß beim Seifenblasen und beim Schlittern über die Rollrutsche.

Die Kirchengemeinde selbst stellte per Namensschilder und per Stand mit Bildern ihren aktuellen Kirchenvorstand vor, aber auch die Kandidaten und Kandidatinnen für die KV-Wahl am 21. Oktober.

Traditionell spielte auch der Posaunenchor auf, das Wetter spielte auch mit - kurz: ein gelungenes, schönes Fest, erst recht, als zum Schluss wieder dutzende Luftballons in den Himmel stiegen. NP

 

 

Einfach ein musikalischer Genuß

Fotos: privat

Ein "Sommerabend", wie angekündigt war es nicht. Dafür war es zu kühl. Aber es war ein außerordentliches Konzert, bestehend aus einer sehr unterhaltsamen Mischung aus Blasmusik und Klassik. Susanne Winters wundervoller Sopran, den jeder schon gehört hat, der sie als Solosängerin der Kantorei erlebte, in Kombination mit dem Cello-Spiel ihres Vaters Franz Winter, der inzwischen auch in Schwarzenbruck bekannten Querflötistin Claudia Bittner und schließlich dem Spiel unserer Organistin Christa Klughardt auf der Orgel...die verschiedenen gesungenen und musikalisch dargebotenen Klassiker - eine Arie von Haydn, zwei Arien von Händel und nicht zuletzt das "Laudate Dominum" von Wolfgang Amadeus Mozart...diese Muisik allein wäre es wert gewesen, das Konzert zu besuchen.

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Dann waren da aber noch sieben junge Bläserinnen und Bläser, die sich noch gar nicht lange kennen, Mucke&Spucke nennen und im Choraum musikalische Vielseitigkeit, Schwung und Spaß zum Ausdruck brachten: Von Rossini bis Arthur Sullivan, von Telemann bis zu einer Pop-Serenade von Michael Schütz, einem Pop-Klavierbuch-Komponisten - Begeistering und viel Applaus machten sich bei den Konzertbesuchern breit, weil diese Kombination von klassischer Musik in Kombination mit teils ganz moderner Blasmusik sehr schnell den schlechten Kick zwischen Deutschland und Schweden vergessen ließen... Die Martin-Luther-Kirche hatte einmal mehr ein Konzert erlebt, wie es viele nicht gibt. Einfach ein Genuss. Und wer rechtzeitig zu Hause war, konnte auch noch die einzig wichtige Minute des Fußballspiels erleben...NP

 

Ökumene

Der Geist der Kraft, der Besonnenheit, der Liebe

Foto: privat

Am 21. Mai haben Gläubige der evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde und der katholischen St.-Josef-Pfarrgemeinde 20 Jahre Ökumene gefeiert. Seit damals wird der Pfingstmontag für einen gemeinsamen abendlichen Gottesdienst in der wunderbar geschmückten katholischen Kirche genutzt. Zentraler Bestandteil neben Liedern und dem gemeinsamen Glaubensbekenntnis war in diesem Jahr ein Anspiel mit einem Gespräch zwischen einer notorischen Pessimistin und einer Optimistin. Letztere erzählt die Geschichte von den zwei Wölfen in der Seele eines jeden Menschen. Der eine Wolf ist immer missmutig, sieht nur das Schlechte und macht alles schlecht. Der andere Wolf dagegen ist voller Hoffnung und Lebensfreude und sieht immer das Gute in allem. Das Anspiel endete mit der Frage: Wer von den beiden Wölfen wird gewinnen? Damit setzten sich Pfarrerin Munzert und Pfarrer Günthner in ihrer Dialogpredigt auseinander. Die Antwort der Beiden lautete: „Der Wolf, den du fütterst, gewinnt.“ Es gehe deshalb darum, den hoffnungsvollen Wolf in uns zu stärken und zu unterstützen. Denn mit seinen Augen  können wir sehen und dankbar annehmen, welche Fülle Gott uns mit unserem Leben schenkt. Das heiße nicht, alles schönzureden. Aber sich immer wieder klarzumachen: „Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (1 Tim 1,7).

Nach dem Gottesdienst wurden bei einem Glas Sekt und Häppchen noch einen Bilder aus den letzten 20 Jahren lebendiger Ökumene in Schwarzenbruck gezeigt.

Radltour

Nachbarn besuchten Schwarzenbruck

Foto: Privat

Seit vier Jahren veranstalten das Neumarkter Dekanat und das Bildungswerk unter der Leitung von Klaus Eifler (Geschäftsführer des Bildungswerkes, Bild rechte Seite Mitte) alljährlich eine Radltour in die Nachbarschaft. Teilnehmerzahl in diesem Jahr: 70 Damen und Herren, die über die Marienkirche in Oberferrieden über die Philippuskirche in Rummelsberg schließlich zur Martin-Luther-Kirche nach Schwarzenbruck fuhren, bevor es schließlich zur "Waldschänke Brückkanal" ging. In Schwarzenbruck erwarteten die Audflügler nicht nur Getränke, sondern auch eine kleine Führung durch die Kirche, gehalten von Pfarrerin Susanne Munzert. Höhepunkt des Besuches: Nachdem unsere Organistin, Christa Klughardt, die technischen Daten der Orgel dargelegt hatte, gab Beatrice Höhn, Dekanatskantorin in Neumarkt (Bild l. unten), auf eben dieser Orgel ein kleines Konzert, beginnend mit einem Concerto von Joh. Gottfried Walter (17.-18. Jhdt.) über Leon Boéllmann (Prière à Notre Dame) bis hin zu Christian Heinrich Rinck und seinem Konzert F-Dur (18./19. Jhdt.). Nach einer Zugabe und viel Applaus bedankte sich namens der Radler Klaus Eifler für die nette Gastfreundschaft, kündigte gleich die nächste Radltour für 2019 an und verließ mit einem Dank von Pfarrerin Susanne Munzert für den Besuch mit seinen Radlfreunden und einem Kirchenführer den Kirchhof Richtung Brückkanal.

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