Ehrenamt

Lektorin verabschiedete sich

Milena Merten (22), seit über vier Jahren Lektorin in der Kirchengemeinde, hat am 26. August ihren Dienst beendet. Als Konfirmandin und Tutorin schon vorher vielen Gläubigen durch ihren häufigen Gottesdienstbesuch und die Betreuung ihrer „Nachfolger" bekannt, widmet sich Milena jetzt ihrer dreijährigen, von Rummelsberg ausgehenden, Ausbildung zur Heilerziehjungspflegerin. Verabschiedet wurde sie in Vertretung für Pfarrerin Susanne Munzert während des sonntäglichen Gottesdienstes durch Prädikantin Ursula Gräfin Praschma.

Foto: privat

Standing Ovations für Martin Sturm

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Martin Sturm (Bild), aktueller Preisträger des renommierten Johann-Pachelbel-Preises der Internationalen Orgelwoche in Nürnberg ION, war vergangenen Sonntag mit einem bemerkenswerten Orgelkonzert zu Gast in der Schwarzenbrucker Martin-Luther-Kirche.
Virtuos nahm der 26jährige gebürtige Oberpfälzer die zahlreichen Besucher und Besucherinnen in die Klangwelten der neuen Orgel hinein. Er begeisterte das Publikum mit seinen Improvisationen und der Passacaglia c-moll von Johann Sebastian Bach.
Schon mit der ersten Improvisation “Moment Musical“ zeigte Martin Sturm sein außergewöhnliches Können. Von leisen Tönen bis zum fulminanten Fortissimo reichte das Spektrum. Besonders hervorzuheben ist seine Improvisation, die er „Metamorphose“ genannt hat. Hier spielte er mit den Registerzügen, wobei er durch langsames Herausziehen und Hineinschieben den Tönen ganz unterschiedliche Farben erzeugen konnte.
Das Publikum dankte es Martin Sturm mit Standing Ovations.

Konzert

Sommerkonzert der Kantorei begeistert Zuhörer

Anlässlich ihres Sommerkonzertes 2018 hat die Kantorei Schwarzenbruck einige Werke des großen Romantikers Antonín Dvorák in der Katholischen Kirche Sankt Josef in Schwarzenbruck aufgeführt.

Die Kantorei unter der Leitung von Manfred Meier-Appel begeisterte die Zuhörer insbesondere durch ihre Aufführung der Dvorák-Messe.                       Foto: privat

Dvorák (1814-1894), der als Komponist Friedrich Smetanas Musik zu einem Höhepunkt führte, war extrem vielseitig, Er liebte Wagner und Brahms, bewunderte Beethoven und Mozart, an denen er sich auch orientierte, bis er seinen eigenen Stil fand: Ganz neue Elemente der Klassik/Romantik mit der Volksmusik. Zu seinen Hauptwerken gehören sicher die Sinfonie Nr. 9 („Aus der neuen Welt“) sowie die „Slawischen Tanze“ und die Oper „Rusalka“. Der tschechisch (böhmische) Dvorák war seiner Heimat, aber auch der Natur verbunden. Seine tiefe Religiösität brachte die Kantorei eingangs ihres Konzertes mit drei „Biblischen Liedern“ (op.99) zum Ausdruck: Dorothea Koch und ihre volle Sopranstimme, die jedoch den religiös-sensiblen Bereich sehr wohl berücksichtigte, und Manfred Meier-Appel, dem Chorleiter, an der Orgel, vermittelten mit großer Sensibilität, warum in der Literatur diese „Biblischen Lieder“ für den Höhepunkt des vielfältigen Komponisten gehalten werden. "Die Beschreibung seiner tschechischen Wurzeln, verbunden mit den tiefsten Gefühlen seines Herzens," schrieb seinerzeit ein Kritiker.

Ökumene

Kärwa-Gottesdienst behandelt Kana-Wunder

Foto: Privat

Was passt – biblisch betrachtet – zur Schwarzenbrucker Kärwa besser als das erste Wunder Jesu Christi auf der Hochzeit zu Kana, bei der er Wasser in Wein verwandelt? Dank der Einladung des Kärwavereins und mit musikalischer Begleitung des Posaunenchores feierten Pfarrerin Susanne Munzert und Pfarrer Harald Günthner gemeinsam mit einer recht großen Anzahl von Besuchern auch in diesem Jahr im Festzelt einen ökumenischen Gottesdienst. In einer der inzwischen beliebten Dialogpredigten antwortet die Pfarrerin auf Günthners Frage, wofür denn das Wasser, oder der Wein, in dem Wunder stünden, es handele sich um ein Zeichen Jesu, einen Wegweiser. Diese Zeichen nützten freilich nur, wenn man sie sähe, die Jünger jedenfalls hätten sie wahrgenommen. Dazu der Pfarrer: „Jesus hat in jedem Wunder „veredelt“, Leben geschenkt, erlöst.“ „In diesem Fall rettet er das Fest“, ergänzt die Pfarrerin. „Bei dieser Hochzeit wird die Liebe, das Leben gefeiert.“ So sei das Reich Gottes auch wie ein Festmahl. Das Wasser, sagte der Pfarrer, stehe im Wunder symbolisch für das vergängliche, irdische Leben, der Wein für das ewige Leben. „Gott verwandelt Zeit in Ewigkeit“. Unvollkommenes werde in Vollkommenes verwandelt. Dazu die Pfarrerin: „Im Leben gibt uns Gott Wegweiser, die uns auf das Ende, die Fülle und Vollkommenheit, hinweisen.“ Mit viel Musik – zum Schluss traditionell mit dem Frankenlied – endete ein Kärwa-Gottesdienst, in dem die Gläubigen auch lernten, wie wichtig es sei, richtig miteinander umzugehen.  NP                                                             

Premiere

Traujubiläum in Schwarzenbruck

Foto: Susann Weickert

Erstmals feierten in Schwarzenbruck zwölf Ehepaare in einem besonderen Gottesdienst ihre runden oder halbrunden Traujubiläen: 5, 10, 15, 20, 25, 30, 50 und sogar 60 Jahre ist es her, dass die „Beziehungsuhren dieser Paare zu ticken begannen“, wie Pfarrerin Susanne Munzert in ihrer Predigt formulierte, während sie eine Uhr an der Kanzel befestigte.

„Beziehungsuhren“, „Lebensuhren“, die aufeinander abgestimmt werden müssten, „Wecker“, die mit ihrem „Klingeln“ unsere Lebensplanungen durchkreuzten, zeigten uns, „alles hat seine Zeit“, alles einen Anfang und ein Ende. Darum könnten wir auch gelassen einen Streit hinnehmen, denn auch er „hat seine Zeit“. Im Anschluss folgten die Erneuerung des Eheversprechens sowie die paarweise Segnung.

Genauso wie dieses Traujubiläum feierte auch das Bläserensemble „Mucke&Spucke“ Premiere, allesamt junge fränkische Blechbläser, die diesen Gottesdienst musikalisch bravourös gestalteten.  KW

Konzert und Gemeindefest

Unter dem Regenbogen

Der Hort des evangelischen Kindergartens "Ein Haus für Kinder" hatte sich mit Pfarrerin Susanne Munzert auch in diesem Jahr wieder ein wirklich buntes, von der Band musikalisch schwungvoll begleitetes, theologisch lehrreiches Konzept des Familiengottesdienstes einfallen lassen: Viele Farben (Bild) streiten um ihre Wertigkeit, bis feststeht: Der Regenbogen, ja auch in der Martin-Luther-Kirche im Chorraum zu sehen, symbolisiert den Bund Gottes mit den Menschen. Dieser Bund, so erklärte die Pfarrerin insbesondere den Kleinen, gelte bis heute. Unter dem Regenbogen sei Friede, Shalom, wie die Israelis sagen. Und so seien im Regenbogen alle Farben die schönsten, weil er eine Brücke zwischen Himmel und Erde sei.

Eine Premiere hatte die "Schwarzenbrucker Reformationsbibel" (Bild), in die von den Kindern bis zu den älteren Menschen jeder ein Bild oder einen Lieblingsspruch hineinschreiben konnte. Diese Bibel ist ab jetzt für jeden, der interessiert ist, einzusehen oder gar zu erweitern.

Nach dem Gottesdienst war wieder die beliebte "Fressmeile" geöffnet - Pizza, Würschtl, Schaschlik - und Pommes Frittes vom evangelischen Verein, der neben einer "Schweinerei" (Mehr dazu auf der Vereinsseite) ein Autorennen mit einem kleinen fernlenkbaren Auto über Hindernisse für Groß und Klein veranstaltete. Die Erzieherinnen des Kindergarten schminkten die Kleinen, hatten Spaß beim Seifenblasen und beim Schlittern über die Rollrutsche.

Die Kirchengemeinde selbst stellte per Namensschilder und per Stand mit Bildern ihren aktuellen Kirchenvorstand vor, aber auch die Kandidaten und Kandidatinnen für die KV-Wahl am 21. Oktober.

Traditionell spielte auch der Posaunenchor auf, das Wetter spielte auch mit - kurz: ein gelungenes, schönes Fest, erst recht, als zum Schluss wieder dutzende Luftballons in den Himmel stiegen. NP

 

 

Einfach ein musikalischer Genuß

Fotos: privat

Ein "Sommerabend", wie angekündigt war es nicht. Dafür war es zu kühl. Aber es war ein außerordentliches Konzert, bestehend aus einer sehr unterhaltsamen Mischung aus Blasmusik und Klassik. Susanne Winters wundervoller Sopran, den jeder schon gehört hat, der sie als Solosängerin der Kantorei erlebte, in Kombination mit dem Cello-Spiel ihres Vaters Franz Winter, der inzwischen auch in Schwarzenbruck bekannten Querflötistin Claudia Bittner und schließlich dem Spiel unserer Organistin Christa Klughardt auf der Orgel...die verschiedenen gesungenen und musikalisch dargebotenen Klassiker - eine Arie von Haydn, zwei Arien von Händel und nicht zuletzt das "Laudate Dominum" von Wolfgang Amadeus Mozart...diese Muisik allein wäre es wert gewesen, das Konzert zu besuchen.

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Dann waren da aber noch sieben junge Bläserinnen und Bläser, die sich noch gar nicht lange kennen, Mucke&Spucke nennen und im Choraum musikalische Vielseitigkeit, Schwung und Spaß zum Ausdruck brachten: Von Rossini bis Arthur Sullivan, von Telemann bis zu einer Pop-Serenade von Michael Schütz, einem Pop-Klavierbuch-Komponisten - Begeistering und viel Applaus machten sich bei den Konzertbesuchern breit, weil diese Kombination von klassischer Musik in Kombination mit teils ganz moderner Blasmusik sehr schnell den schlechten Kick zwischen Deutschland und Schweden vergessen ließen... Die Martin-Luther-Kirche hatte einmal mehr ein Konzert erlebt, wie es viele nicht gibt. Einfach ein Genuss. Und wer rechtzeitig zu Hause war, konnte auch noch die einzig wichtige Minute des Fußballspiels erleben...NP

 

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