Jubelkonfirmation

Ein Leben gehalten von Gott

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30 Damen und Herren trafen sich am Muttertag (15.5.) bei herrlichem Sonnenschein, um ihre verschiedenen Jubelkonfirmationen zu feiern. Begleitet von den Klängen der Glocken und des Posaunenchores zogen die Jubilare mit Pfarrerin Susanne Munzert und Pfarrer i.R. Franz Winter in die festlich geschmückte Martin-Luther-Kirche ein. Nach einem Rückblick auf die guten und schlechten Zeiten der Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden schloss die Pfarrerin: Letztlich sei das ganze Leben gehalten von Gott, vom Kreuz, von Christus und seinem Versprechen, dass seine Jünger nicht allein seien, dass er der gute Hirte sei. Nach einem Segen und dem gemeinsamen Abendmahl verbrachten die 30 Jubilare später noch einen schönen, wohl unvergesslichen Tag.

 

Musik

Bunter Melodienstrauß zum Muttertag

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Christa Klughardt, Organistin der Martin-Luther-Kirchengemeinde, war ein Benefizkonzert zu verdanken, das in Erinnerung bleiben wird, weil es den Zuhörer mitnahm auf eine Reise durch verschiedene Musikepochen.

Die Organistin, deren Hobby schon bald zu ihrem Beruf wurde, die in vielen Kirchen des Dekanates Orgel spielt und darüber hinaus in verschiedenen anderen Gruppen ganz andere Musik macht  - und auch singt, begleitete ihre mitwirkenden Musikerinnen auf der Orgel ebenso dezent  wie vernehmlich erklingend. Denkbar schwierig bei einem Musikinstrument, dass schnell jedes andere übertönt. Maresie Schmid, Violinistin und mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, ist seit 1991 Konzertmeisterin im „Collegium Noricum Nürnberg“. Warum sie so erfolgreich in verschiedenen Streichquartetten auftritt, bewies sie insbesondere bei den volkstümlichen Liedern, angefangen bei dem ganz stimmungsvollen „Amazing Grace“ bis hin zu den virtuosen russisch-ungarischen Tänzen. Eine von mehreren Besonderheiten: Die kurze, aber sehr eingängliche “Sicilienne“ von Maria Theresia von Paradis (1759-1824). Evelyn Ebert, die dritte der drei Musikerinnen, unterrichtet in Neumarkt Querflöte und Fagott und leitet das Orchester „Kunterbunt“, in dem Menschen mit und ohne Behinderung musizieren. Allein das Fagott vom Aufbau und von der Funktion zu beschreiben ist besonders schwierig. Geschweige denn, das Instrument zu spielen. Wie viele unterschiedliche Klangfarben Frau Ebert dem Instrument entlockte, ist für einen Laien, der das Fagott für eher „grob“ hält, beeindruckend. So zum Beispiel bei dem auch so genannten „Kleinen Stück“ von Joseph Bodin de Boismortier (1689-1755). Bleibt abschließend zu diesem Konzert nur die Feststellung, dass es dem Publikum, aber auch den Musikerinnen, viel Spaß gemacht hat. NP

 

Sonntag Kantante

Ein Gottesdienst mit viel Gesang

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Viele Lieder, von Organistin Alice Graf auf der neuen Orgel eindrucksvoll gespielt und von der Gemeinde gesungen, bestimmten den Sonntag "Kantate" am 29. April, den Frau Graf und Pfarrerin Susanne Munzert ganz bewußt zum Gottesdienst des Gesanges erklärt hatten: "Jesus und Gott klingen gemeinsam", sagte die Pfarrerin und fügte hinzu: "Beide sind im Einklang. Sie wollen uns helfen wie Jesus etwa dem Blinden Bartholomäus. Wir singen gemeinsam die Melodie Gottes, die uns trägt", endete Frau Munzert. Selbst das Glaubensbekenntnis lautete anders als sonst: "Wir glauben an Gott, Schöpfer von Klang und Musik...Wir glauben an Jesus Christus, in dem Gott sein Lied für die Welt neu angestimmt hat...Wir glauben an den heiligen Geist, der Stummes zum Klingen bringt..." Nach diesem so klangvollen Gottesdienst trafen sich Pfarrerin, Kirchenvorstand und ganz neue Kirchengemeindebesucher zum Gespräch im Gemeindehaus. Gespräch auch über den neuen Kirchenvorstand und seine Zusammensetzung. Am 21. Oktober wird der neue Vorstand gewählt. Daran erinnerte Kirchenvorstand Susanne Winter, die jedem Gottesdienstbesucher einen kleinen selbst gebackenen Fisch-Keks schenkte.

 

 

Musik

Wieder Besuch von den GospelVoices

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Am Sonntag, den 22. April, besuchten erneut die GospelVoices (Bild) aus Neumarkt zusammen mit Christa Klughardt, die auch die Orgel spielte, den Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche. Liturgisch beging Prädikantin Ursula Gräfin Praschma den sogenannten Sonntag "Jubilate" mit dem Hinweis auf den Weinbstock und die Reben: Für den, der daran glaubt, hat der Tod seine Endgültigkeit verloren. Neu zu werden ist möglich, auch hier und heute. Wer an dieser Hoffnung festhält, dem wächst Stärke zu. Denn wie der Weinstock seinen Trieben Kraft gibt, so haben auch Christen ihren Halt in Christus und können sich immer wieder zum Leben rufen und erneuern lassen. Zu diesem "Jubilate" - "Jubelt" passte die Musik der GospelVoices, die von "I will sing Halleluja" bis zu "We shall overcome" für eine fröhliche, stimmungsvolle Atmosphäre sorgten. Viel Applaus nach dem Schlusssegen und die eine oder andere Zugabe lassen darauf hoffen, dass der Chor bald mal wieder nach Schwarzenbruck kommt.

 

Konfirmation

Das Kreuz ist Jesu Rahmen für unser Leben

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Von fleißigen Händen war sie auch in diesem Jahr festlich geschmückt worden – die Martin-Luther Kirche. Der Anlass: 20 Mädchen und Jungen, nicht minder festlich gekleidet, gingen im Rahmen von zwei Gottesdiensten zu ihrer Konfirmation, begleitet von ihren Eltern, Paten und Verwandten und unter den Klängen von Posaunenchor und Kantorei.  Pfarrerin Munzert brachte für ihre Predigt einen Rahmen mit: „Es gibt Rahmenbedingungen, auf die du dich verlassen kannst…So ein Rahmen kann manchmal aber auch zu eng sein…Seid neugierig, was es außerhalb des Rahmens noch alles gibt…" Hilfe dabei könne Jesus geben: „Jesus hatte ein Gespür, wo Regeln gut sind – und wo sie einengen wollen."  Vor den Augen aller baute Pfarrerin Munzert den Rahmen zu einem Kreuz um: „Das ist Jesu Rahmen, den er für unser Leben neu gesetzt hat…" Das Kreuz ist ein offener Rahmen. Alle können zu Jesus kommen. Die Liebe zu Gott und den Menschen – das ist das Material, aus dem Jesus seinen Rahmen gebaut hat. Danach segnete und konfirmierte sie mit Diakonin Geitner die jungen Christen. Die Paten und Patinnen legten ihren Patenkindern beim Segen die Hand mit auf. Ein feierlicher Augenblick.In Ihrem Grußwort lud die Vertrauensfrau der Gemeinde, Anita Kral-Bielefeldt, die Konfirmierten ein, in der Kirchengemeinde mitzumachen, im Herbst den neuen Kirchenvorstand mit zu wählen, sich aktiv zu beteiligen. Gottes Segen und alles Gutewünschten schließlich auch die Vertreter der katholischen Pfarrei am Ende eines Gottesdienstes, den die jungen Menschen so schnell nicht vergessen werden. NP/SM

 

 

Andacht

Taizéandacht: Gott verläßt uns nicht

 „Wenn seine Söhne...meine Gebote nicht mehr halten...Doch ich...breche ihm nicht die Treue“, heißt es im 89. Psalm, aus dem in der letzten Taizé-Andacht dieser Saison, in der evangelischen Kirche in Schwarzenbruck, gelesen wurde, die unter dem Thema stand: „Auch wenn wir uns von Gott abwenden, er verlässt uns nicht.“ Passend dazu auch das Evangelium vom verlorenen Sohn und die Fürbitten in Anlehnung an einen geistlichen Impuls von Papst Johannes XXIII: „Nur für heute...“ Was jedoch die ganz besondere Spiritualität dieser Andachten ausmacht, sind die Gesänge aus Taizé, deren kurze Verse mehrmals wiederholt und harmonisch von einer kleinen Instrumentalgruppe begleitet werden – an diesem Abend von einem Duo aus Flöte und Orgel, gespielt von Ursula Kaps und Christa Klughardt.

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